Bunker

Es ist Zeit mal zu waschen. Die Kleider sind inzwischen ziemlich verschwitzt. Heute Nachmittag gehen wir einen Bunker der Maginotlinie besichtigen. Also ist am Morgen genügend Zeit um die Wohnung wieder ein bisschen in Schuss zu bringen und zu waschen. Unsere Besichtigung des Michelsbergbunkers „Ouvrage Michelsberg“  startete pünktlich um 14:30. Drinnen ist es nur 13 Grad, das heisst, die Jäckli dürfen heute mit. Die Geschichte der Maginotlinie und der vielen Bunker ist sehr interessant. Auf dem Rundgang durch einen Teil des Bunkers wurde es allen klar, wie schwierig der Aufenthalt dort gewesen sein muss. Der Bunker geht sehr weit in den Berg hinein. Die Stromversorgung mit ihren Generatoren, die Schlafsäle, Küche, Kommandoraum, Duschen, Essbereichen und den Geschützen sind wirklich interessant. Zum Geschützturm mussten wir 135 Stufen rauf laufen. Der Rest des Bunkers ist flach aber bis zu 30 Metern unter der Erde. Die Führung dauerte mehr als 2 Stunden. Wir waren froh, danach wieder an die frische Luft zu kommen. Auch konnten wir uns danach wieder etwas aufwärmen. Die ganze Geschichte gibt einem schon noch ein bisschen zu denken. Aber diese sollte nicht vergessen werden. Deshalb ist es gut das man solche Bunker noch besichtigen kann.

Wetter: schön, sonnig, warm. Bis zu 29 Grad


Eingang




Eingangssicherung









Kommandoraum



Telefonzentrale

Gänge
135 Stufen rauf
Geschütz

Lift für Munitionsnachschub




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