Bärentour aufs Festland

Heute machen wir eine 9-stündige Tour. Diese führt uns zum  Toba Inlet. Ein Fluss am Ende eines Fjordes auf dem Festland. Diese Tour wird von einem First Nation Stamm durchgeführt. Das Ausflugsziel liegt auch auf ihrem Land. Wir haben diese Tour schon vor Wochen gebucht, da diese sehr begehrt ist und die Plätze beschränkt sind. Unsere Tour findet mit einer Gruppe von 11 Leuten statt.  Das Boot hat Innen- und Aussensitze. Die Fahrt bis zum Toba Inlet dauert etwa drei Stunden. Unterwegs sahen wir Seelöwen und einen schönen grossen Buckelwal. Bei einem Wasserfall assen wir feine Sandwiches. Hinten im Fjord angekommen, stiegen wir in einem Bus um, nachdem wir viele Sicherheitshinweise bekommen hatten. Die Fahrt bis zum ersten Beobachtungsturm dauerte etwa 15 Minuten. Dort angekommen stieg der Guide aus und inspizierte das Gelände. Vom Busausgang zum Turm waren es nur etwa 5 Meter. Ein Guide war immer vor der Gruppe und einer hinten. Pro Turm waren etwa 15 – 20 Minuten Beobachtungszeit geplant. Es waren 5 Türme geplant. Beim ersten bewunderten wir die schöne Landschaft mit dem idyllischen Flüsschen. Leider hatte es hier noch keine Bären. Beim Einsteigen in den Bus wieder das gleiche Spiel, vorne ein Guide, hinten ein Guide. Beim nächsten Turm mussten wir nicht lange warten bis der erste Bär herumlief. Leider ein bisschen weit weg, aber trotzdem schön. Etwas später sahen wir dann einen Bären im Fluss nach Fisch zu suchen. Er fand sofort einen. Die Bären fressen die toten Fische die den Fluss heruntergespült werden. Da haben sie weniger Arbeit, als wenn sie ihn selbst fangen müssten. Wir mussten uns ganz ruhig verhalten, nur im Flüsterton miteinander sprechen, und sämtliche Nahrungsmittel im Bus lassen. Es tauchte dann noch ein anderer auf. Allesamt waren es Schwarzbären. Die Fahrt ging dann weiter zum nächsten Turm. Wir sahen auch unterwegs vom Bus aus noch Bären. Beim dritten Turm fing die Show dann richtig an. Etwas weiter unten war eine Bärenmutter mit ihren zwei etwa Neunmonate alten Jungen im Wasser am Essen. Alle genossen die Fische. Man hatte das Gefühl es hat plötzlich überall Bären. Wir fuhren dann ein paar Meter weiter zum nächsten Turm. Der war noch näher dran an der Mutter mit den Kindern. Die Kinder spielten dann so schön zusammen im Wasser. Aber sie passten auf das sie in der Nähe der Mutter bleiben. Beim letzten Turm mussten wir etwa 30 Meter laufen. Trotz den Guides mit den Bärensprays ein mulmiges Gefühl, da sich ein kleiner Bär auch in der Nähe befand. Auf dem sicheren Turm angekommen, sahen wir mehrere Bären auftauchen. Insgesamt hatten wir etwa 14 verschiedene Bären gesehen. Vielleicht auch mehr. Das Zählen war schwierig geworden. Es fehlten leider nur die Grizzys. Die sehen wir dann vielleicht ein anderes Mal. Die dreistündige Bärenbeobachtung war ein grossartiges Erlebniss. Zurück beim Schiff ging die lange Fahrt wieder zurück. Wir blieben lange draussen sitzen da es herrliches Wetter war. Zurück beim Hafen gingen wir schnellstmöglich zum Auto. Es ist 18:30 Uhr und wir haben noch eine zweistündige Heimfahrt vor uns. Smokey hat uns mit lautem Miauen begrüsst. Ein toller Tag ist Zuende.

Wetter: schön, ein paar Nebelschwaden. Bis zu 19 Grad


 


















Unser Guide, vom Stamm der Homalco



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